Männer entdecken Personaltraining im Wasser


Männer entdecken Personaltraining im Wasser

Für Männer war das Element Wasser bisher nur zum waschen oder brauen von Bier geeignet. Einige dieser liebenswerten Spezies wusste damit auch noch etwas anderes anzufangen wie, schwimmen, segeln und surfen oder auch noch tauchen. Damit war das Thema Wasser erledigt. In öffentlichen Bädern wird nunmehr seit über 20 Jahren Aqua-Fitness, Wassergymnastik und ähnliches angeboten. Die Schwimmmeister erhalten diese Fähigkeiten während ihrer Ausbildung. Der eine oder andere kann sich damit etwas besser oder auch schlechter identifizieren. Da es sich hier ausschließlich um eine Massenveranstaltung handelt, die vorwiegend von Frauen besucht wird um gewisse Problemzonen zu behandeln, sind die Herren der Schöpfung sehr weit entfernt bei dieser Art der körperlichen Ertüchtigung. Wenn Männer Sport treiben muss zwangsläufig Schweiß in Strömen fließen, und der Muskelkater am nächsten Tag darf auch nicht fehlen. Ansonsten heißt es dann immer gleich; Na das war doch nichts.
Seit dem es für die Fußballer, der deutschen Lieblinge unter den Sportlern, Rehamaßnahmen im Wasser gibt, sieht das ganze schon etwas anders aus. Hin und wieder verläuft sich doch so ein männliches Wesen in ein öffentliches Schwimmbad, und nimmt zur Probe mal eine Stunde. Im laufe der Zeit haben sich aber nun auch einige Personal Trainer diesem Sport angenommen, zuerst eigentlich nur für die Damenwelt, jedoch steigt die Nachfrage auch bei den Herren. Dieses hängt dann wohl damit zusammen, das Mediziner das Aquatraining immer öfter empfehlen und das hier Bewegungen möglich sind, die so manch ein Herr an Land nicht mehr ausführen könnte. Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand. Aquatraining gehört zu den Sportarten mit dem geringsten Verletzungsrisiko, hat die höchste Fettverbrennung und ist ein hervorragendes Herzkreislauftraining. Außerdem werden hier Bäder und Gelenke geschont, so dass auch Menschen mit Problemen, daran hier gut trainiert werden können. Da der Mensch „Mann“ meist sehr rational und logisch denkt, sieht er hier eine geeignete Möglichkeit seinen Körper wieder zu mehr Leistungsfähigkeit zu trainieren. Männern ist hierbei die Individualität sehr wichtig. Sie wollen hier verstanden und ernst genommen werden. Das heißt, der männliche Klient möchte hier ebenso wie im Fitness-Club fühlen dass er etwas bewegt hat. Er braucht das Gefühl seine Muskeln benutz zu haben. Zwar wird er nicht so schwitzen wie im Club, da er ja vom Wasser umgeben ist, jedoch merkt er spätestens unter der Dusche dass ihm doch recht warm ist, und zwar nicht vom warmen Duschwasser. Da er am nächsten Tag keinen Muskelkater verspürt, jedoch noch merkt etwas für sich getan zu haben, dauert es bis zur nächsten Trainingeinheit nicht lange. Von diesen Fakten ausgehend wundert es nicht, dass sich bei mir mittlerweile mehr Herren als Damen im Wasser tummeln und ihren Spaß haben. Frauen sind ja bekanntlich „Herdentiere“ und brauchen immer gleichgesinnte um sich herum.

Wolfgang Hoffmann / Personal Trainer Düsseldorf

www.the-spirit-of-health.de

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