Das Handicap heißt Hüfte…………


In einem vor kurzen veröffentlichten Artikel des Golfjournals  habe ich erfahren, das fast 90% aller Golferinnen und Golfer ein Handicap von ca. 30 haben. Der Journalist, der diesen Artikel verfasste stellte dabei fest, dass sich viele mit diesem Sport zu wenig auseinandersetzen und doch recht frustriert wieder aufgeben würden. Dieses spiegelt sich in sinkenden Mitgliederzahlen in den Clubs wieder.

Golfspielerin beim Abschlag

Golfspielerin beim Abschlag

Golf ist wie damals Tennis, durch Boris Becker und Steffi Graf zum Trendsport geworden. Viele glaubten den optimalen Sport für sich entdeckt zu haben, kauften eine teure Ausrüstung und nahmen sich unendlich viel Trainerstunden. Für die meisten stellte sich jedoch der ersehnte Erfolg nicht ein. Entnervt und frustriert gaben die Leute auf.
Es reicht eben nicht nur sich einen Golf-Pro zu buchen, der einem zeigt wie es geht und die Platzreife zu erlangen.
Wer Golf spielen will muss sich erst einmal darüber klar werden, dass dieser Sport einen mehrdimensionalen Bewegungsablauf hat. Das bedeutet, dass hier mehrere Bewegungsabläufe parallel ablaufen.
Dazu gehört eine sehr hohe Koordination, eine ausgeprägt Vorstellungskraft und ein sehr gutes Auge.
Durch die moderne Technik allerdings hat der Mensch jedoch sehr viel davon verloren. Selbst so einfach Dinge wie das Licht einschalten oder die Scheibenwischer im Auto betätigen werden ihm heute aus Augenscheinlichem Komfort abgenommen. Je weniger Bewegungen er heute ausführen muss, desto mehr verkümmern seine natürlichen Instinkte und Bewegungsabläufe.

Golfer beim Abschlag

Golfer beim Abschlag

Somit ist klar, dass für den Golfsport erheblich mehr erforderlich ist als nur ein lernen wie s geht und die Platzreife.
Die häufigsten Probleme der Golfer sind. Zerrungen im Rücken- u. Schulterbereich, Nackenschmerzen so wie der Tennisarm. Bevor der Golfer mit seinem Spiel beginnt sollte er sich aufwärmen und einige Dehnübungen ausführen, denn Aufwärmen und Dehnen sind Vorbereitungen auf die Belastungen für den Körper. Jeder andere Sportler macht das bevor er sein Spiel oder seinen Sport beginnt, nur einer nicht, der Golfer. Es könnte ja ungeschickt aussehen oder man gibt sich eine Blöße.
Um ein guter Golfspieler zu werden muss der Körper dafür trainiert werden. Wichtigste Muskulatur sind; Rücken, Schultern, Nacken, Rumpf, Bauch, Arme. Diese müssen nicht nur gekräftigt werden sondern auch gedehnt werden um eine hohe Flexibilität zu erreichen. Wer in der Hüfte und im Rumpf steif wie ein Bügelbrett ist wird wohl selten ein guter Golfer werden.

Wolfgang Hoffmann

Personal Trainer, Düsseldorf

<a>http://www.the-spirit-of-health.de<b&gt;

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2 Antworten zu “Das Handicap heißt Hüfte…………

  1. Personal Trainer Kiel

    Das erinnert mich an einen Golfer um die 65, der das Golfen nicht an den Nagel hängen wollte. Nachdem Golf, hatte er immer massive Rückenschmerzen, so das sein Training eher ein Präventionstraining war. Was soll man da sagen? Das es Zeit ist, mit dem Golfen aufzuhören, das seine einzige Freude ist?! Schöner Artikel. So einen Leitfaden sollte man auf den Golfplätzen auslegen, als Prävention!

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